Hallo, ich bin Vincent.
Unabhängiger Entwickler in Marseille. Erfinder von mail123, zwanghafter Bastler und Verfechter eines freieren Webs.
Ein Geek seit dem Macintosh 128K
Ich heiße Vincent und bin vor einem Macintosh 128K aufgewachsen — ja, das ist so alt, wie es klingt. Mein erster eigener echter PC war ein HP-Tower, den mir meine Eltern geschenkt haben. Seitdem habe ich nie wirklich davon losgelassen.
Mein erstes Code-Projekt war ein Taschenrechner in C. Eine echte Katastrophe. Aber ich war gefesselt. Heute bastle ich an einem Homelab zu Hause — ein HP Proliant, der zu viele Dinge laufen lässt, Raspberry Pis, die überall blinken, und der Drang, die Grenzen jeder Maschine auszureizen, die ich in die Hände bekomme. So entspanne ich mich.
Ich liebe die Leidenschaft hinter den alten persönlichen Websites, die Foren, in denen man sich Freunde machte, ohne sich zu fragen, wer was sammelte, die Unschuld und das ständige Basteln. Diese Zeit hat mich geprägt. Sie hat mich auch gelehrt, dass ein nützliches Internet nicht mit Registrierungsstellen und endlosen Cookie-Bannern gebaut wird, sondern mit Bastlern, die teilen.
Ich bevorzuge das „freiere" Web der frühen 2000er-Jahre, mit seiner Unschuld und der Leidenschaft, die damit einherging. Heute wollen uns zu viele Staaten unter dem Vorwand, uns zu schützen, bevormunden.
Von 3 zusammengebastelten Seiten zu einem Multi-Domain-Dienst
Mail123 begann winzig. Drei Seiten, ein paar Zeilen Code, eine einzige Maschine. Es war vor allem ein Vorwand, um zu lernen. Heute ist daraus ein Dienst geworden, der in mehreren Ländern genutzt wird, mit einer Infrastruktur, die von allein steht. So sind wir hierher gekommen.
Das anfängliche Gebastel
Erste Version: 3 Seiten, einige hundert Zeilen Code, minimalistisches Design mit einer einzigen Domain. Es war eher ein Prototyp als ein Dienst, aber es empfing bereits E-Mails.
↑ Die v1 in ihrer ganzen Schlichtheit — knalliges Blau, Aufzählungslisten und der Button „E-Mails empfangen".
Komplette grafische Überarbeitung
Kurswechsel: neues Dark-/Light-Design, Live-Empfang der E-Mails, Mehrsprachen-Unterstützung, erste zusätzliche Domains. Der Dienst beginnt, nach etwas im Alltag Nutzbarem auszusehen.
Internationalisierung und erweiterte Funktionen
Geolokalisierte Domains (.fr, .click, .pt, .com.br), automatische OTP-Erkennung, öffentliche REST-API, einbettbares Widget, öffentliche Statistikseite. Der Dienst ist zu dem geworden, was ich selbst gerne gefunden hätte.
Wie es weitergeht, liegt in Ihren Händen
Webhooks, weitere geolokalisierte Domains, WordPress- und Browser-Integrationen und alles, was Sie über die Kontaktseite melden. Das Projekt lebt dank seiner Nutzer.
Für ein Web, das keine Angst vor seinen Nutzern hat
Mail123 ist nicht neutral. Es ist ein Werkzeug, das mit klaren Werten gebaut wurde, und das ist es, was es von den Dutzenden anonymer Dienste unterscheidet, die dasselbe tun.
Ein freieres Web
Das Web der 2000er-Jahre hatte seine Mängel, aber es ließ jeden in seiner Ecke basteln. Heute bevormundet man die Nutzer im Namen ihres Schutzes. Mail123 verlangt nichts: keine Karte, kein Alter, keinen Nutzungsgrund.
Privacy by Design
Kein Tracker, kein Drittanbieter-Cookie, kein Weiterverkauf von Daten. Die Postfächer löschen sich selbst. Wenn ich nichts speichere, kann ich nichts leaken und nichts verkaufen. So einfach ist das.
Die Liebe zum Basteln
Mail123 läuft auf Self-Hosting und hängt von keinem SaaS ab. Kein magisches Framework, keine Blackbox — Code, den ich vollständig verstehe, ist Code, den ich reparieren kann.
EU-Souveränität
Server in Frankreich (Roubaix). Kein AWS, kein GCP, kein Cloudflare vor den E-Mails. Die Daten bleiben in der Europäischen Union und überqueren keine exotischen Grenzen.
Das Projekt in ein paar Zahlen
Mail123 ist ein kleiner unabhängiger Dienst, der aber seinen Platz behauptet. Ein paar aktuelle Zahlen — die wöchentliche Aktivität, die Anzahl aktiver Postfächer und das, was den Dienst ein wenig anders macht.
Vollständige Details und Grafiken auf der öffentlichen Statistikseite →
Drei Dinge, die mich glücklich machen
Wenn man monatelang an einem Projekt bastelt, gibt es ein paar Details, die die ganze Mühe wert sind. Für mail123 sind das:
1. Die Einfachheit. Ein Besucher kommt, klickt, empfängt. Kein Onboarding, kein Tutorial, kein Formular. Wenn Sie eine Anleitung brauchen, um eine Wegwerf-E-Mail zu nutzen, dann ist sie schlecht konzipiert.
2. Die versteckten Funktionen. Unter der Haube ist es weniger minimalistisch. Automatische Erkennung der OTP-Codes in empfangenen E-Mails, Verwaltung mehrerer geolokalisierter Domains, öffentliche REST-API, einbettbares Widget… All diese Dinge, die man erst bemerkt, wenn man sie braucht.
3. Die Internationalisierung. Mail123 spricht 5 Sprachen und nutzt geolokalisierte Domains. Ein Brasilianer nutzt mail123.com.br, ein Portugiese nutzt mail123.fr/pt, ein Franzose mail123.fr. Ein kleines Detail, aber es ist das, was einen Qualitätsdienst von einer amerikanischen Kopie unterscheidet.
Eine Frage, eine Idee, ein Bug?
Der Dienst lebt von seinen Nutzern. Wenn Sie einen Bug finden, einen Vorschlag haben oder sich einfach über das Projekt austauschen möchten — die Kontaktseite ist dafür da. Ich lese alles und antworte auf die meisten Nachrichten.
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